Fabian Matz, geboren am 11. September 1986 in Basel, arbeitet vorwiegend mit der Hybridfotografie (analog fotografieren, digital nachbearbeiten) im Kleinbild- und Mittelformat. Bisherige Ausstellungen: 2010 «photo09», Maag EventHall, Zürich 2009 «monochrome & tone», FOR ART, Basel. 2008 «photo08» Maag EventHall, Zürich «Rückblick 2007 Hamburg & Basel», Lausen
Du hast gesagt, du stellst bereits das dritte Mal aus. Was bringt dich dazu, hier auszustellen? Was spricht dich besonders an bei dieser Ausstellungsform?
Schön finde ich, dass diese Werkschau für ein grosses und breites Publikum öffentlich gemacht wird, oder zugänglich ist – das ist etwas Einzigartiges in der Schweiz. Und dass es ihm Rahmen eines Jahres-Rückblicks stattfindet. Auch dass alle Fotografen gleichgestellt sind mit dem einheitlichen Kubus gefällt mir.
Wie alt bist du?
Ich bin 24.
Und arbeitest du voll in der Fotografie?
Nein, Fotografie ist eigentlich nicht mein Hauptberuf, ich bin Polygraf. Ein wenig hat das schon mit Fotos zu tun, zum Beispiel Bildbearbeitung gehört dazu. Aber Fotografie ist für mich eine intensive Freizeitbeschäftigung, die ich aber doch auf einem professionellen Niveau verwirklichen möchte.
Wo kommst du her?
Ich komme aus Basel.
Welche Themen innerhalb der Fotografie interessieren dich?
Ich habe eigentlich keine Schwerpunkt Themen, wie man das kennt, z.B. Landschaften, Portrait, Still-Leben, Industrie, Architektur. In den letzten zwei Jahren habe ich an der photo vor allem Landschaftsbilder präsentiert, die ich mehrheitlich auf Reisen gemacht habe. Dieses Jahr zeige ich jetzt eine speziellere Arbeit zu einem bestimmten Thema.
Wie findest du Ideen und Themen für deine Arbeiten?
Mein Thema ist “inkognito” und da ich viel fotografiere auf der Strasse, das Leben von heute aufnehme, bin ich so langsam auf die Spur dieser Arbeit gekommen. Ich versuche meistens Personen zu fotografieren, ohne dass man ihr Gesicht erkennt. Sie bleiben also anonym, inkognito und das ist mein eigentliches Thema, das ich aufgefasst habe, um diese Bildserie zu machen und die Portraits zu inszenieren.
Es ist aber interessant zu sehen, dass bei deinen Bildern die Personen durch ihren Kleidungsstil doch auch sehr viel über sich selber aussagen.
Ja, die Arbeit soll zeigen, dass man nicht nur über das Gesicht eine Person identifizieren kann, sondern eben auch anhand von der Kleidung, Körper, Statur und so weiter.
Wo siehst du dich mit deiner Fotografie in 10 Jahren?
Das weiss ich selbst noch nicht, darum steht auch in meiner Biographie: “…” (punkt, punkt, punkt)
Ist es ein Ziel die Fotografie zu intensivieren? Oder willst du es weiterhin parallel laufen lassen?
Ich möchte gerne auf meinem Beruf bleiben und die Fotografie als Freizeitbeschäftigung behalten. Ich will nicht dem Geld oder den Kunden nachrennen müssen, um zu überleben, ich habe so auch meine Freiheiten und kann selber entscheiden.
Fabian Matz
Ringstrasse 105
4106 Therwil
info@fabianmatz.com
www.fabianmatz.com
SBF – Juniorenförderung an der photo10
Der Verband Schweizer Berufsfotografen und Fotodesigner SBF steht für eine qualitativ hochstehende Kompetenz „rund um das Bild“ und das – als einer der ältesten Berufsverbände für Fotografen in Europa – seit 125 Jahren. Der SBF Zürich / Zentralschweiz hat im Rahmen der Juniorenförderung für acht junge Fotografen die Teilnahmegebühren zur Werkschau photo übernommen.
- © Fabian Matz
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- SBF - Schweizer Berufsfotografen und Fotodesigner














Eine der wenigen herausragenden Arbeiten an der Photo10.
Im fotografischen Kosmos der Werkschau Photo hat sich Fabian Matz zu einem Fixstern entwickelt!